Zufallsbild

Oblt Hubert Herger; Kloten

SOK als Dach aufgelöst

Panta rhei - Alles fliesst! Dies gilt nicht nur für die aktuellen Entwicklungen in der Armee, sondern auch für die Strukturen der Offiziersgesellschaft(en) der Rettungstruppen. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft für Katastrophenhilfe (SOK) löst sich auf und die zwei verbleibenden noch aktiven Sektionen schliessen sich der Schweizerischen Offfiziersgesellschaft an.

Rückblick

Noch Ende der 90-er Jahre bestand die Schweizerische Offiziersgesellschaft der Rettungstruppen (SORET) als gesamtschweizerische Dachgesellschaft von sieben Regionalsektionen in der ganzen Schweiz. Die SORET selbst war Mitglied der Schweizerischen Offiziersgesllschaft (SOG). In den letzten Jahren kämpften die SORET und ihre Sektionen mit bekannten Problemen wie abnehmenden Mitgliederzahlen, zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von Funktionen und geringer werdenden Aktivitäten. Zudem bestand Uneinigkeit über die Zukunft der SORET. Einzelne Sektionen wurden im Verlauf der Zeit inaktiv, die Tessiner Sektion löste sich 2003 auf.

2004 nahm eine Arbeitsgruppe - vor allem mit Vertretern der ORZAS (Zentralschweiz, AG, SO) und der BORET (BE) - das Heft in die Hand. Mit einem teilweise erneuerten Zentralvorstand und organisatorischen Anpassungen sollte die SORET mit ihren verbleibenden sechs Sektionen wieder gestärkt werden. Gleichzeitig wurde der Name der Gesellschaft in Schweizerische Offiziersgesellschaft für Katastrophenhilfe SOK (sehr passend für die Situation; persönliche Anmerkung des Verfassers) umbenannt. Damit sollte der Weg für potentielle weitere Mitglieder aus Kreisen der neu organisierten militärischen Katastrophenhilfe geebnet werden.
Die Anstrengungen brachten jedoch nicht die erwarteten Resultate, und personelle Schwierigkeiten im Zentralpräsidium wirkten sich zusätzlich unvorteilhaft auf die Situation aus

2006 beschloss die BORET - bis anhin starkes Standbein der SORET - ihre Aktivitäten ausserhalb von SOK und SOG als nicht-militärischer Verein weiter zu führen.
Weitere Sektionen sind heute in Auflösung begriffen oder planen diesen Schritt in ein bis zwei Jahren; einige davon sind seit Jahren inaktiv. Deren Mitgleider werden zum Teil automatisch Mitglieder der jeweiligen kantonalen Offiziersgesellschaften.

Als längerfristig noch aktive Sektionen verblieben die ORZAS und die Westschweizer Sektion.

Eine notwendige Strukturanpassung

Für zwei Sektionen ist keine Dachgesellschaft in der Form einer Fach-OG mehr nötig. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 7. Juli 2006 in Luzern beschlossen die anwesenden Offiziere, die SOK als überflüssig gewordene Hierarchiestufe aufzulösen und die verbleibenden zwei Sektionen neu als deutschschweizer und westschweizer Sektion direkt der SOG anzuschliessen.

Ausblick

Als einzige Deutschschweizer Sektion ohne Auflösungsabsichten beschloss die ehemalige ORZAS an ihrer Generalversammlung vom 19. Januar 2007 ein Gesuch um Aufnahme in die SOG zu stellen. Deren Delegiertenversammlung nahm die Gesellschaft - nun unter dem Namen ORET Deutschschweiz - am 17. März 2007 als Neumitglied auf.
Die Westschweizer Sektion hat an ihrer Generalversammlung im Mai 2007 ebenfalls den Beitritt zur SOG per März 2008 beschlossen.
Mitglieder aus den aufgelösten Regionalsektionen - und natürlich auch andere - sind bei den Offiziersgesellschaften der Rettungstruppen der Deutschschweiz und der Romandie herzlich willkommen!
 

Letzte Änderungen: 25.09.2007 - 18:43

ORET   I  Offiziersgesellschaft der Rettungstruppen Deutschschweiz   I  Adligenswilerstrasse 109   I   6006 Luzern   I   info@oret.ch  
design, webdesign, internet, homepage, website, freiamt, aargau, boswil, bünzen, wohlen, muri, waltenschwil